(Eva) Sigiriya… Unser Hideout Hotel an den Reisfeldern, so schön und wundervoll, eine Oase mit ohrenbetörenden Vogelkonzerten Tag und Nacht, phantastischem Essen und so so herzlichen Menschen. Wunderbarer Ort um all die tollen Erfahrungen sacken zu lassen, uns zu erholen.

Vorgestern Walters 60. Geburtstag, den wir mit einem leckeren Frühstück auf dem Hochpavillion über den Reisfeldern begannen, echt super schön mit vielen Blumen und Geburtstagstorte. Wir machten uns danach auf zum Löwenfelsen, der imposant inmitten der Landschaft thront, erklommen ihn über viele viele Stufen, ganz langsam. Dann endlich die Wolkenmädchen auf halber Strecke nach oben, wunderschöne Felsmalereien mit imposanten barbusigen Frauenfiguren. Dieser Ort hat uns beide sehr berührt, trotz der vielen Touristen sehr eindrucksvoll und erhaben, die unzähligen Farben und die Menschen aus aller Welt, die Ausblicke in die sattgrüne Landschaft ringsherum phantastisch.

Wie schön all das mit Walter hier zu teilen, wir genießen all das sehr, ein großes Geschenk 🙂

Was mich, Eva, berührt…

Inmitten der Tempelzeremonie mit vielen vielen Menschen einen der heiligen Buddha Schreine zu betreten, von dem Mönch süß duftende Blumen in die Hand gelegt zu bekommen. Ein Schauer läuft mir über den Rücken als ich sie vor dem schönen Buddha ablege und meine Hände an die Stirn und zum Herzen hebe.

Die Höhlentempel von Dambulla… Ein Fest von Gold und wunderbaren Farben, gefühlt tausende von Buddhas in allen Stadien der Erleuchtung. Wieder der Schauer und die tiefe Berührung, die ich auch in Sigiriya hatte, tiefe Dankbarkeit und Freude, dass ich diesen Ort ganz erfahren darf, weit werden und einfach genießen, mich mit allem verbinden kann.

Die Affen… diese uralten Gesichter, die uns so ähnlich sind in ihrer Art. Eine Affenmutter sitzt hoch oben im Baum und nuckelt rührend an einer verschlossenen Colaflasche. Bei näheren Hinschauen wird das Junge sichtbar, das sich um ihre Taille klammert.

Zwei Äffchen sitzen auf der Treppe und durchsuchen sich mit großer Genauigkeit nach Flöhen. Ein anderer ist beim Mittagessen und zieht, als wir ihn zu lange dabei beobachten, einfach weiter an einen anderen Ort, wo er seine Ruhe hat.

Und auch die andere Affenmutter, die schreiend auf mich zu sprang, weil ich ihren süßen Jungen mit dem Fotoapparat zu nah kam, oder der kreischende große Affe, der mich um ein Haar angegriffen hätte, weil er unsere Kräcker haben wollte. Später sah ich, dass er große Wunden am Rücken hatte, von sicher so einigen Kämpfen. Die Affen berühren mich hier sehr.

Hier in Kandy ist es sehr laut, stickig und hektisch. Und ich freue mich mit Walter ganz gelassen durch die Straßen zu spazieren, mich gut geerdet und gelassen zu fühlen und selbst das Chaos zu genießen, das um uns herum tobt. Wie schön…

Die Menschen sind so freundlich und aufgeschlossen hier, das macht es so leicht sich hier zu bewegen.

So wie bei einer Tuk Tuk Fahrt der Driver plötzlich die ganze Stimmung hob, als er super tolle laute Reggae Music anmachte und uns gute Laune pur damit bescherte 🙂

(Walter) Heute am 8. Tag unserer Reise hatte ich ein wenig Abschiedsschmerz als wir uns vom „The Hideout Sigiriya“ in Richtung Kandy aufmachten. Dem Ort meines 60. Geburtstags, die Leute vom Hideout haben uns es richtig toll gemacht, das Essen war super und reichlich. Ich habe die Pancakes mit Coconuthoney geliebt, Omelett und die Früchte, lecker. So freundlich. Naja, alles geht vorbei und neues kommt und jetzt Kandy.

Der Besuch von Sigiriya war ein wunderschönes Geburtstagserlebnis. Die Wolkenmädchen mit Eva, meinem Wolkenmädchen, gemeinsam zu sehen, war sehr berührend. Es hat alles gepasst und es war gar nicht anstrengend die 1860 Stufen aufzusteigen und natürlich auch wieder runter. Wir konnten so viel sehen und erleben. Wunderbar.

Ich war abends ganz erfüllt von dem Tag. Meinen Geburtstag werde ich in sehr guter Erinnerung haben.

Und gestern am 7. Tag gab es einen weiteren Höhepunkt. Die Felsentempel von Dambulla und den Golden Tempel mit der größten Buddha-Statue der Welt.

Fange ich mit der größten Statue an, groß und mächtig ist sie ja, doch eine Schönheit – ok, Geschmackssache. Und diese Statue hat es nicht leicht gegen all die Buddhas aus den Felsenhöhlen anzukommen. So viele alte, wunderschöne, riesengroße, stehend, sitzend, liegend. Faszinierend und berührend. Wenn ich jetzt daran denke, kann ich die große Kraft und tiefe Stille dieses Ort wieder wahrnehmen, trotz allem Trubels dort. Schade, dass es keine wirkliche Möglichkeit gab, dort zu meditieren. Ich habe keine Ahnung, was Buddha sagen würde, wenn er das erleben könnte. Ich denke, gefallen würde ihm das nicht wirklich.

Am Abend haben wir uns die Fotos der Buddhas angeschaut und dabei so viele kleine Unterschiede gesehen. Ich denke, da werden wir noch viel von haben. Und wieder einen erfüllten Tag erlebt, auch mit den ganz normalen Dingen hier in Sigiriya, zum Beispiel, dass 2 TukTuk-Fahrer das Hotel nicht fanden, obwohl sie sagten sie wüssten es. Sie waren etwas genervt, weil für sie der Preis nicht mehr stimmte, wegen der Umwege. Allerdings war der Preis, den wir vorher mit ihnen ausmachten, schon höher als der Preis für die Hinfahrt. Wir sind uns aber immer einig geworden.