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	<title>WE in Sri Lanka</title>
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	<description>Unser Urlaub 2018</description>
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		<title>Busfahrt nach Tangalle – Tangalle Beach &#8211; Wellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 06:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>(15./16.01. Walter)</strong> Mittlerweile sind wir in Tangalle, an der Südküste Sri Lankas angekommen. Hier beginnt jetzt unser Faulenzer-Urlaub. Das Integrieren des bisher Erlebten. Dazu ist dieser Ort genau richtig. Wir wohnen in einer Cabana ungefähr 300-400 Meter vom Strand entfernt, mitten im Grünen. Alles sehr, sehr ruhig hier. Außer fernen Motorengeräusche wahrscheinlich von Rasenmähern (Walter hat wohl seine Caputh-Ohren geöffnet, wa? 😉) und natürlich viele Vogelstimmen. Wenn die Motoren verstimmen kann man auch das Meer rauschen hören.</p>
<p>Hier sitzen wir also auf unserer Terrasse, kommen zu Ruhe und berichten ein wenig weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>(Eva)</strong> Immer wieder diese Umstellung an neuen Orten, doch es wird immer leichter sich zu akklimatisieren, auch wenn das Klima hier unten im Süden viel schwüler und heißer ist als im Hochland. Der Ort hier, Marakolliya ist schön ruhig, die kleine Ansammlung von Cabanas und ein größerer Bambuspavillon zum Essen, nette Betreuung, schöne Natur…</p>
<p style="text-align: justify;">Die Brücke, die die Lagune überquert ist schon länger gesperrt. Das TukTuk hat uns an einer Seilfähre (Manpower) absetzt, die die Lagune überquert, unser Resort liegt also echt abgeschieden. Gestern war ich zuerst ein klein wenig enttäuscht von der Umgebung, aber nur anfangs, ich hatte wohl andere Erwartungen. Der Strand ist traumhaft und weit, man kann kilometerweit laufen, nur leider ist das Schwimmen meistens nicht möglich, weil die Strömung sehr stark ist und der Meeresboden nach ein paar Metern steil abfällt, schade erstmal, die rote Fahne zeigt das Schwimmverbot. Vielleicht ist deswegen so wenig los in dieser Region? Erfrischen, plantschen und schnorcheln geht aber trotzdem im vorgelagerten natürlichen Felsbecken, ist also gar nicht so schlimm.</p>
<p>Abends haben wir lecker gegessen an einem schönen Tisch direkt im Sand, vor uns die Wellen, wunderschön.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Erholung ist angesagt nach all den tollen und teilweise anstrengenden Erfahrungen. Die Busfahrt gestern ein wahres Abendteuer von dreieinhalb Stunden, Ella nach Tangalle. Sehr voll ist es, ich sitze auf einem halben Platz neben einem älteren Sri Lanker, versuche mich festzuhalten und nicht vom Sitz zu rutschen, während der Driver Serpentinen und Kurven mit beherztem Hupen, Vollgas und Schmackes nimmt, sehr rasant. Versuche mich zu entspannen. Später, als wir zwei Plätze nebeneinander haben gelingt es mir sogar fast einzuschlummern… Trotz der Raserei fühle ich mich eigentlich fast immer sicher auf den Straßen, auch wenn es einige Muskelarbeit erfordert sich im Sitz zu halten und gleichzeitig so entspannt wie möglich zu bleiben, wir üben weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>(Walter)</strong> Ja die Busfahrt hatte es in sich. Wir waren ja schon einmal einen Teil dieser Strecke gefahren, mit dem Disko-Bus. Doch dieser Fahrer hatte hier noch eine Schippe draufgelegt. Glücklicherweise sind wir etwas früher eingestiegen und jeder hatte einen Sitzplatz.  An der offiziellen Haltestelle kamen noch Mitfahrer dazu, die keinen Sitzplatz hatten und auch noch ihren Rucksack auf dem Rücken. Und ab ging die Fahrt durch Spitzkehren, mit Vollgas und Vollbremsung. Rollercoaster war der Ausdruck, den die neben mir stehende Holländerin benutzte: „Oh my God, that’s a rollercoaster“, rief sie mit etwas Hysterie in der Stimme und hatte echt viel damit zu tun sich festzuhalten.</p>
<p>Irgendwann im Tal, im Flachland angekommen wurde es ruhiger doch im Bus immer enger, da die Schule aus war und jetzt viele Schülerinnen und Schüler zustiegen. In Tagalle angekommen brauchte es nochmal eine Kraftanstrengung um aus dem Bus zu kommen. Wir haben es geschafft 😊</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>(Eva)</strong> Und wieder verneigt sich der Tag vor der Nacht, es dämmert und wir gehen gleich essen in unserem Resort. Schöner Tag heute am Strand mit langem Spaziergang. Vorher ein Bad in *unserem* Felsenbecken und ein Pinapple- und Papayalassi genossen, lecker gechillt…</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg am Strand entlang kamen wir an fast allen Unterkünften vorbei, die wir bei booking.com in der Auswahl hatten. Oh ja, wir sind genau richtig in den Eco Cabanas! Nur hier gibt es gleich am Strand das natürliche Felsenbecken zum Baden, im weiteren Strandverlauf nur rote Fahnen und tolle tosende Wellen, die das Baden unmöglich machen. Wir haben alles richtig gemacht mit unserer Entscheidung per Los :))</p>
<p style="text-align: justify;">Ja schon klar, wir haben hier echte Luxusprobleme wie das Finden einer tollen Unterkunft, die all unsere hohen Erwartungen erfüllt. So ist das eben im Urlaub…</p>
<p style="text-align: justify;">Genau das immer wieder im Bewusstsein zu haben: wie krass wohlhabend wir sind im Vergleich zu den Menschen hier. Was uns hier alles geschenkt und geboten wird, mit welcher Liebe, Freundlichkeit und Hingabe die Menschen hier für die Touristen da sind, sehr geschäftstüchtig zwar und oftmals kalkulierend, aber das ist angesichts der allgemein niedrigen Preise nebensächlich.</p>
<p style="text-align: justify;">So sind wir auch so gut wie gar nicht am Handeln, sondern akzeptieren die geforderten Preise, obwohl gesagt wird, dass Touristen die nicht handeln nicht ernst genommen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Strandspaziergang reißen die starken Wellenströmungen immer wieder meine Aufmerksamkeit an sich. Der indische Ozean hat hier an der ungeschützten Südküste Sri Lankas solch eine Kraft, ganz weite Ausläufer der gebrochenen Wellen furchen riesige Absätze und Treppen in den Sand, spülen mit großer Kraft alles davon.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses hypnotisierende unberechenbare Meer hat auch etwas Angsteinflößendes an sich. Wir sprechen über den Tsunami 2004, der auch Sri Lankas Südküste stark zerstörte, 30000 Menschen kamen damals hier ums Leben, unfassbares Leid.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen ist hier alles wiederaufgebaut worden, Resorts, Hotels, Häuser strahlen in neuem Glanz, mit viel Liebe zum Detail und großer Kreativität wurde nach der Katastrophe so viel Schönes geschaffen. Sie haben einfach die Nägel aus den Holzbalken gezogen und von vorn angefangen, etwas anderes blieb ihnen auch nicht übrig.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf unserem Weg heute kommen wir an einem stark geschädigten Haus aus Beton vorbei, wie ein Mahnmal erinnert es mich an den Tsunami. Und an anderer Stelle soll im Garten eines Hotels sogar das Wrack eines Schiffes liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">So machen mich die Fluten auch nachdenklich und traurig. Und erinnern gleichzeitig daran, wie sehr doch umgekehrt der Mensch die Erde immer mehr zerstört und ausbeutet. Diese Naturgewalten sind sicher nur die logische Konsequenz all dessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so ist es eben wie immer Alles, gleichzeitig, Dualität. Armut und Fülle, Angst und Vertrauen, Leid und Freude, Liebe … Und die Freude hier in Sri Lanka zu sein und all das zu erfahren und zu fühlen ist so wertvoll, ein riesengroßes Geschenk. :-))</p></div>
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		<title>Ella – Waterfalls – Nine-Arch-Brigde &#8211; Hindutempel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 05:36:10 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>(14.1. Walter)</strong> Heute sind schon 14 Tage rum und ich habe ein wenig gekränkelt. Gestern Abend habe ich Fieber bekommen ohne wirklich ersichtlichen Grund. Vielleicht zu viele Eindrücke, zu viel Wind und Sonne. War eine anstrengende Nacht mit Fieberträumen von Elefanten, ziemlich viel Fantasie. Jetzt sitze ich mittlerweile mit Eva im Chill, dem angesagtesten Laden der Stadt, hören HipHopReaggeChantChill-Musik mit unheimlich vielen Menschen zusammen, die chillen. Eva schreibt Postkarten und ich möchte ein wenig berichten über die Stationen der letzten Tage.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die<a href="adams-peak-sri-pada"> Erfahrungen Adam’s Peak</a> hat Eva wunderbar geschrieben, dem kann ich nichts wirklich hinzufügen. Vielleicht nur, dass ich immer noch etwas Muskelkater beim Treppensteigen spüre und hier in Ella gibt es genügend davon. Es wirkt also nach, der Aufstieg, der Sonnenaufgang, die vielen lachenden Gesichter, trotz der Anstrengung.  Zu sehen wie viele alte und gebrechliche Menschen sich dieser Anstrengung stellen um Buddhas Fußabdruck, Sri Pada zu würdigen. Aber nicht nur für Buddhisten ist Adam’s Peak eine Pilgerstätte, sondern auch für Christen – Adam soll nach der Vertreibung aus dem Paradies dort gewesen sein. Auch Hindus und Moslems pilgern zum Gipfel hinauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Da gibt es also die religiösen Gründe, die touristischen und auch die sportlichen Gründe diesen Weg zu gehen. Mir persönlich ist das Pilgern als Tourist wohl am nächsten.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier im Chill ist echt was los, Franzosen, Engländer, Russen, Deutsche trinken Cocktails, Bier, Lassis oder Tee, essen Sri Lanka Food für den europäischen Geschmack oder auch Pizza, German Chickenschnitzel. Ein wirklich eigenartiger Ort. Viele Menschen sitzen mit ihren iPhones oder Smartphones da, schreiben Messages oder Blog – so wie wir eine Weile.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwie passt das nicht an diesen Ort und doch sitzen wir hier. Alles für den Touristen. Es macht mich eine wenig nachdenklich, wohl auch deshalb, weil wir gestern bei unserer Wanderung zu den Wasserfällen und der „Nine Arch Bridge“ an einem Hindu-Tempel vorbeikamen und von dem Tempelbetreiber zum Tee in sein Haus &#8211; eher Hütte &#8211; eingeladen wurden. Er ist Inder, seine Frau Sri-Lankerin, sie haben drei Kinder, wobei die älteste Tochter in Colombo ist, die beiden Söhne lernten wir auch kennen. Sie wohnen zu viert auf ca. 10 m² mit einer angebauten Küche und einer Außentoilette. Alles im Rohbau, da vor kurzem ein Baum das alte Haus zerstört hat. Er pflegt den Tempel den sein Urgroßvater errichtet hat und zelebriert Pujas. Die beiden waren so freundlich, anrührend und offen. Für uns eine ungewöhnliche Situation in der wir all unseren Reichtum spüren konnten. Allein unser Gartenhäuschen in Caputh ist größer und komfortabler ausgestattet. Ich kann mir nur schwer vorstellen darin jeden Tag zu leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Als wir gingen haben wir noch ein paar Fotos gemacht, die wir ihnen per Post zukommen lassen werden – Internet haben sie nicht. Aus unserem Bedürfnis heraus ihnen etwas Gutes zu tun gaben wir ihnen 1000 Rupien (ca. 5 €). Wir hatten beide das Gefühl, dass es für sie nicht einfach war das Geld anzunehmen, sie waren sehr angerührt und bedankten sich herzlich dafür.</p>
<p style="text-align: justify;">Er zeigte uns noch den Weg zur Eisenbahnbrücke, die wir dann nach 15 Minuten bewundern und begehen konnten. Ein markantes Bauwerk, mit neun großen Bögen aus Granit gemauert. Schade das jetzt gerade kein Zug kommt, wäre bestimmt ein tolles Foto.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir am Hindutempel waren, hatten wir schon zwei wilde Busfahrten hinter uns, einmal hin zu den Ella Wasserfällen und dann wieder zurück. Beide mal mit dem gleichen Bus – eine fahrende Disco. Wieder ein Erlebnis, dem man sich nur ergeben, hingeben kann. Laute Sri Lanka Mainstream-Pop-Musik zum Hören und Sehen, verbunden mit einer rasanten Fahrt die Serpentinen herab. Man könnte meinen, davon gibt es keine Steigerung mehr. Könnte man, aber dazu vielleicht später.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wasserfälle haben etwas Kraftvolles. Das Hinabrauschen des Wassers ist ein neugierig machendes Schauspiel. Das Gelände ist etwas abgesperrt, es wird vor rutschigen und brüchigen Wegen gewarnt, dass das Begehen auf eigene Gefahr geschieht und dass es schon 36 Tote gab. Das hält uns allerdings nur für eine Teepause davon ab, um dann doch so nah wir möglich heranzugehen und dort ein wenig nur Verweilen und zu schauen und lauschen, direkt am tosenden Wasser die Füße zu baden 😉</p>
<p style="text-align: justify;">Es war total entspannend nach der Busfahrt, wir aßen noch einen Maiskolben und frische Litschis und machten uns wieder mit dem Bus zurück nach Ella.</p>
<p style="text-align: justify;">So kamen wir dann nach kurzer Wanderung zum Hindutempel, zur „Nine Arch Bridge“ und zum Ende das erste Mal ins Café Chill. Und danach, in der Unterkunft, bekam ich für eine Nacht ein doofes Fieber.</p></div>
			</div>
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		<title>Bahnfahrt Hatton – Ella</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/bahnfahrt-hatton-ella/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 04:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>(12.1. Walter)</strong> Eigentlich wollten wir schon von Kandy nach Hatton (Adam’s Peak) mit der Bahn fahren, doch wir hatten uns dann doch für den Bus entschieden, was wohl gut war, denn wir hätten wohl kaum einen Sitzplatz bekommen. Da wir aber auf jeden Fall mal mit der Bahn fahren wollten, haben wir uns dann von Hatton nach Ella mit dem Zug auf den Weg gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein echt tolles Erlebnis.  Schon der Fahrkartenkauf und dann das Warten auf den Zug. Es kommen immer mehr Menschen auf dem Bahnsteig und wir beide wünschen uns Sitzplätze für die Fahrt. Denn so wie es aussieht wird es knapp damit. Die Spannung steigt und dann fährt der blaue Zug, der in China gebaut wurde, in den Bahnhof. Sicher wissend, dass Menschen aussteigen werden halten wir uns etwas zurück am Bahnsteig, doch die Menge zieht uns mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir hatten uns eine Strategie zurechtgelegt, Eva nimmt die kleinen Rucksäcke und steigt zuerst ein, dann ich mit den beiden großen Taschen. Eva sollte dann Plätze belegen. So der Plan – ihr wisst ja, wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach einen Plan.</p>
<p style="text-align: justify;">Es stiegen einfach zu wenig Menschen aus und die Plätze die frei wurden, sind von den im Zug stehenden Personen sofort belegt worden. Somit hieß es für uns erstmal stehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eng und warm war es, unterschiedlichste Düfte für die Nase, im Wagon wirbelten drei sich drehende Ventilatoren die Luft durcheinander, der Zug ratterte mit diesem typischen rhythmischen Geräusch mit unterschiedliche Betonungen, man hörte die Diesellokomotive brummen und ab und zu hupen. Und wir standen. Immer wieder drängelten sich Verkäufer mit Obst, Gebäck, Tee durch die stehenden Passagiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Draußen konnten wir eine wunderbare Landschaft bewundern, der Zug schlängelt sich im Hochland um die Berge immer höher, durchfuhr Tunnel und überquerte Brücken. Manchmal war rechts viel zu sehen, dann wieder links. So ca. nach anderthalb Stunden erreichten wir den Bahnhof von Nanuoya, wo viele ausstiegen und wir 2 Sitzplätze ergatterten konnten – juhu. Jetzt war es echt bequem, es wurde zwar immer kühler und je höher wir kamen wurde es auch wolkiger.</p>
<p style="text-align: justify;">Unzählige Teeplantagen, kleine Dörfer, Felsen, Wälder und tiefe Täler, eine wunderbares Fahrerlebnis. Menschen saßen in den Türen und ließen sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Es wurde fotografiert nach vorne, nach hinten. Wir natürlich auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach ca. 2 Stunden sitzender Zugfahrt waren wir dann in Ella angekommen. Etwas erschöpft von dem Rattern, vom Fahrtwind und auch von den vielen Eindrücken.</p>
<p>Schön, dass wir die Fahrt unternommen haben.</p></div>
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		<title>Adam&#8217;s Peak &#8211; Sri Pada</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 14:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div dir="auto">
<div dir="auto" style="text-align: justify;"><strong>(10. &#8211; 12.1. Eva)</strong> Unsere Reise schreitet viel zu schnell voran, wir kommen kaum hinterher mit dem Schreiben… Soo viele Eindrücke, Erlebnisse, Landschaften, Dörfer, Städte, Tiere, Pflanzen, Menschen, Farben, Gerüche, Geschmäcker…</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Sri Lanka ist wirklich ein Fest für alle Sinne und wir genießen es sehr. Naja, heute ist Walter leider ein wenig krank, fiebrig und Bauchgrummeln von vielleicht zu vielen Anstrengungen, Nachwirkungen vom Adam&#8217;s Peak? So ist heute ein fauler Relaxtag, den wir in Ella verbringen.</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Adam&#8217;s Peak, dieser Wunderberg von 2243 Metern auf dessen Gipfel ein buddhistischer Tempel thront. Vom Hotelmanager wurden wir Mittwoch Abend noch wunderbar witzig gebrieft was den Aufstieg angeht. Nachts um 1 Uhr 30 begannen wir dann, nach eigentlich null Schlaf sondern eher tiefenentspanntem Powernapping, unsere Wanderung, freudig und aufgeregt und irgendwie auch ganz ruhig und gefasst, feierlich gestimmt.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Am Fuße des 5400-Stufen-Aufstiegs begrüßten uns tatsächlich schon alle möglichen Budenbesitzer, die wohl einen 24 Std. Job schieben. Eine skurrile Mischung von allem was man zum Aufstieg so braucht: neben Proviant und Wasser vor allem Plüschtiere und Spielzeug in den schreiendsten Farben, wahrscheinlich aus China importiert wie so vieles hier, ein Meer von buntem Plastik und Plüsch, unfassbar! Besonders witzig auch die grellbunten Plüschmützen, Handschuhe und Ohrenwärmer, für alles ist bestens gesorgt. Im Tempel am Fuße des Berges werden wir gegen Obulus noch einmal mit einem weißen Armband für den Weg gesegnet, dann beginnt endlich der Aufstieg.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Es ist noch früh, noch nicht so viele Menschen sind unterwegs hinauf. Wir gehen einfach Treppe um Treppe, Stufe um Stufe nach oben. Sie sind im Laufe des Weges sehr unterschiedlich, variieren immer wieder stark in der Höhe, einen Rhythmus kann man dabei nur schwer entwickeln. Und nachdenken bringt auch nix, wirklich… Schon gar nicht wie viele Stunden oder Stufen wohl noch vor uns liegen mögen. Einfach weiter gehen.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Wir machen viele Pausen, schwitzen, schnaufen und verschnaufen, schauen lächelnd in solidarische Gesichter. Hier sind alle gleich, haben das gleiche Ziel, wollen nur nach oben und das vor Sonnenaufgang.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Und wie unterschiedlich diese Einheit doch aussehen kann! Viele der Sri Lanker/innen sind mit Flipflops auf dem Weg nach oben, Hauptsache die Ohren sind gut umhüllt, Pudelmützen, Ohrenwärmer. Viele dynamische (europäische) Youngster kommen mit Sportklamotten und zünftigen Schritten an uns vorbei geschwebt. Wir lächeln gleichmütig und wissen: beim nächsten Absatz hängt auch ihnen die Zunge aus dem Hals und wir überholen sie ganz geschmeidig, bis das Spiel wieder anders herum läuft und uns die Puste ausgeht.</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Auch viele alte und gebrechliche Menschen wagen den Aufstieg, allein oder mit Hilfe der ganzen Familie, helping hands, welch eine große schöne Leistung!</div>
<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Ab und zu überholt uns ein Paar mit tip top Ausrüstung incl. Wanderstiefeln und Stirnlampen, die man hier wirklich nicht braucht, denn der Weg ist bestens ausgeleuchtet. So schmunzeln wir uns Schritt für Schritt weiter nach oben, gut gestützt auf unsere Bambuswanderstöcke, um die uns hier einige beneiden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14px;">Auf dem Weg hinauf gibt es viele Teestuben in denen man gut rasten und sich stärken kann, auch der Austausch mit anderen Pilgern ist schön. So treffen wir auch Marine aus Frankreich und ihren Freund wieder, mit denen wir uns im Hostel so nett unterhalten haben. Ihr Freund Pierre, der eine Zerrung im Bein hatte musste leider trotz unserer Globuli die Tour abbrechen, zu schmerzhaft für ihn.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14px;">Beim Blick hinauf erhaschen wir immer wieder die Schnur der Lichter, die bis ganz nach oben führt. Oh je, so weit ist es noch bis zum Gipfel! Wir schwitzen und schnaufen weiter und irgendwann haben wir die Stufen völlig vergessen, es gibt jetzt nur noch den Weg und keinen Zweifel, dass wir es schaffen. An der nächsten Teestube, wo wir uns mit Samahan, einem ayurvedischen Getränk aus scharfen Kräutern stärken, heißt es dann plötzlich: only 20 minutes to go! Wow, es ist nicht mehr weit, wie toll!</span></p>
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<p style="text-align: justify;">Und so erreichen wir den Gipfel, wechseln unsere verschwitzten Shirts, ziehen trotz Kälte die Schuhe für den Tempel aus und schlagen jeder die große Glocke einmal als Zeichen, dass wir Adam&#8217;s Peak einmal bestiegen haben.</p>
<p>Wir werden Zeugen des wundervollen Sonnenaufgangs in allen Farben und Schattierungen wie von Gott in den Himmel gemalt, zauberhaft… und jeder will das natürlich festhalten, dichtes Gedränge an den vorderen Fotoplätzen inklusive.</p>
<p>Dann beginnt die Zeremonie, weiß gekleidete buddhistische Trommler ziehen an uns vorbei, anschließend beginnt die Rezitation der Chantings. Wir setzen uns zu den Sri Lankern auf die kalten Steine, lauschen und meditieren etwas. Es sind viele Chantings, die wir aus den Vipassana Kursen kennen, sehr berührend…</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen ist es hell geworden. Wir Reihen uns in die Schlange, um uns vor dem heiligen Fußabdruck Buddhas zu verneigen. Die violette Lotusblume, die ich dort ablege, wird gleich wieder zur Seite gelegt, denn hier ist der Platz um Rupien zu hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir rüsten uns langsam für den Abstieg. Neben dem Wolkenschauspiel, auf das der Berg seinen schönen Schatten wirft, dürfen wir noch eine Russin ‘bewundern’, die akrobatisch auf einer Plattform vor den Wolken herum turnt und dabei von ihrem Freund angefeuert und fotografiert wird. Sehr unangenehm, respektlos und nicht ungefährlich, bis endlich ein Polizist kommt und sie stoppen will. Sie machen trotzdem noch eine Weile weiter…</p>
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<p style="text-align: justify;">Wir steigen wieder hinab, langsam, Schritt für Schritt. Dies ist zwar weniger anstrengend aber irgendwie viel erschöpfender, die Gelenke beanspruchter. Das Adrenalin, das uns hinauf getragen hat, ist nicht mehr verfügbar, jetzt will ich nur noch ankommen, ausruhen, nicht mehr laufen müssen. Meine Beine zittern und schmerzen.</p>
</div>
<div dir="auto" style="text-align: justify;">Fast ganz unten angekommen übernimmt Walter netterweise auch noch meinen Rucksack, nun muss ich nur noch mich selbst die letzten Kilometer ins Hostel zurück schleppen… 🙂 Wie schön, dann wieder dort zu sein und diese Challenge geschafft zu haben, yeah!</div>
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		<title>Kandy – Zahntempel &#8211; Elefanten</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/kandy-zahntempel-elefanten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 13:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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<p style="text-align: justify;"><strong>(8. und 9.1. Walter)</strong> Kandy ist nicht wirklich süß. Irgendwie haben wir uns direkt nach der Ankunft in Kandy am Busbahnhof von einem ruhigen, netten TukTuk-Fahrer hypnotisieren lassen, so dass wir heute einen etwas enttäuschenden Tag erlebt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern Abend im Zahntempel noch ein etwas chaotische aber schöne Puja erlebt. Die Mönche halten dreimal täglich Zeremonien in den inneren Kammern des Tempels ab &#8211; jeweils morgens, mittags und abends.</p>
<p>Und heute – naja, wir haben halt all das gemacht was man nicht machen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich hatten wir uns vorgenommen ins Elefantenwaisenhaus in Pinnawela mit dem Bus zu fahren, aber wie gesagt hat uns der TukTuk-Fahrer in Trance versetzt und wir machten etwas ganz anderes. Elefanten haben wir allerdings gesehen, gewaschen und geritten. Doch bei den Elefantenwaisen waren wir nicht. Der Tag war für uns beide etwas fremdbestimmt, weil wir nicht klar waren und uns so von unserem TukTuk-Fahrer immer wieder überreden ließen, dass zu tun was er uns vorschlug.</p>
<p>So fuhren wir nicht ins Waisenhaus Pinnawala, das angesichts der dortigen großen Elefantenpopulation der populärere Ort ist, sondern zur Millennium Elephant Foundation (MEF).</p>
<p style="text-align: justify;">Wir konnten dort Elefanten baden bzw. mit Kokusfasern schrubben, massieren. Die Elefantin genoss das Bad und das Schrubben von uns und den Volontären. Davon gab es eine Menge, sie kümmern sich um die Elefanten sehr liebevoll und aufmerksam. Anschließend sind auf Lakshmi, einen der insgesamt 10 Elefanten, geritten. Die Erfahrung einen Elefanten zu berühren und zu waschen ist schon besonders genug. Die weiche, feste Haut zu spüren und die Haare mitzubekommen, ich habe mich erst gar nicht getraut richtig fest zu schrubben, wollte nichts verletzen. Elefanten mögen groß sein, stark sein, doch wenn man sie berührt, bekommt man ihre Sanftheit mit. Die Sanftheit ist es auch, die das Reiten auf Lakshmi so besonders macht. Ein langsames, sanftes Schaukeln, Schritt für Schritt. Eine kleine Runde von ca. 200m auf dem Rücken eines Elefanten. Ein schönes Gefühl, doch aber auch mit einem Nachgeschmack. Denn so wirklich artgerecht ist das Reiten nicht, auch wenn es in Sri Lanka schon immer Arbeitselefanten gab und gibt. Ich hoffe, dass es den Elefanten im MEF gut geht, das was ich sehen konnte, machte auf mich einen guten Eindruck.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gründer des Millennium Elephant Foundation (MEF), Sam Samarasinghe, besitzt seit 1960 Elefanten, 1979 entschied er, das Anwesen als Club Concept Elephant Bath für die Öffentlichkeit zu öffnen. Die MEF wurde 1999 gegründet, seitdem arbeiten sie daran, den Schutz und die Behandlung von Elefanten zu verbessern, indem sie einen Ort für Pflege und medizinische Versorgung anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann waren dann noch in einem Herbal-Garden (mein Gott, das hatten wir doch schon in Indien, Kopfschüttel) allerdings waren die kleinen Massagen entspannend.  Dann in einer Teefabrik und zum Abschluss ging es weiter zu den Königlichen Botanischen Gärten in Peradeniya, wo eine Sammlung seltener tropischer sowie exotischer Pflanzen wächst.  Hier ist auch ein Orchideenhaus, es gibt Gewürze, Heilkräuter und Palmen. Von all dem haben wir aber nicht viel gesehen, wir haben uns in einem Pavillon erholt und eine leckere Mango gegessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann war da noch die TukTuk-Fahrt, unser Fahrer ganz nett und sehr geschäftstüchtig. Madam hier, Sir da, um unser Wohl besorgt, aber eben auch ein TukTuk-Fahrer in Kandy und Umgebung. Auf der stark befahrenen A1 tuckerten wir im Linksverkehr stinkenden Dieselbusen hinterher, es wurde gehupt, gebremst, gerast. Seit heute weiß ich gewiss wie schädlich Abgase sind. Alle Entspannung und Eindrücke waren erstmal nach dem TukTuk fahren ziemlich dahin.</p>
<p>Nach den ungefähr 6 Stunden und ca. 80 km im TukTuk unterwegs sein haben wir erstmal in unserer Unterkunft etwas geschlafen.</p>
<p>Beim Abendessen erzählten wir unserer netten Gastgeberin davon und sie hatte echt Mitgefühl mit uns.</p>
</div></div>
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		<title>Sigiriya &#8211; Dambulla &#8211; Kandy</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/sigiriya-dambulla-kandy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 17:42:59 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div dir="auto">
<p style="text-align: justify;"><strong>(Eva)</strong> Sigiriya… Unser Hideout Hotel an den Reisfeldern, so schön und wundervoll, eine Oase mit ohrenbetörenden Vogelkonzerten Tag und Nacht, phantastischem Essen und so so herzlichen Menschen. Wunderbarer Ort um all die tollen Erfahrungen sacken zu lassen, uns zu erholen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14px;">Vorgestern Walters 60. Geburtstag, den wir mit einem leckeren Frühstück auf dem Hochpavillion über den Reisfeldern begannen, echt super schön mit vielen Blumen und Geburtstagstorte. Wir machten uns danach auf zum Löwenfelsen, der imposant inmitten der Landschaft thront, erklommen ihn über viele viele Stufen, ganz langsam. Dann endlich die Wolkenmädchen auf halber Strecke nach oben, wunderschöne Felsmalereien mit imposanten barbusigen Frauenfiguren. Dieser Ort hat uns beide sehr berührt, trotz der vielen Touristen sehr eindrucksvoll und erhaben, die unzähligen Farben und die Menschen aus aller Welt, die Ausblicke in die sattgrüne Landschaft ringsherum phantastisch.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wie schön all das mit Walter hier zu teilen, wir genießen all das sehr, ein großes Geschenk 🙂</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Was mich, Eva, berührt…</span></p>
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<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Inmitten der Tempelzeremonie mit vielen vielen Menschen einen der heiligen Buddha Schreine zu betreten, von dem Mönch süß duftende Blumen in die Hand gelegt zu bekommen. Ein Schauer läuft mir über den Rücken als ich sie vor dem schönen Buddha ablege und meine Hände an die Stirn und zum Herzen hebe.</p>
</div>
<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Die Höhlentempel von Dambulla… <span style="font-size: 14px;">Ein Fest von Gold und wunderbaren Farben, gefühlt tausende von Buddhas in allen Stadien der Erleuchtung. Wieder der Schauer und die tiefe Berührung, die ich auch in Sigiriya hatte, tiefe Dankbarkeit und Freude, dass ich diesen Ort ganz erfahren darf, weit werden und einfach genießen, mich mit allem verbinden kann.</span></p>
</div>
<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Die Affen… diese uralten Gesichter, die uns so ähnlich sind in ihrer Art. Eine Affenmutter sitzt hoch oben im Baum und nuckelt rührend an einer verschlossenen Colaflasche. Bei näheren Hinschauen wird das Junge sichtbar, das sich um ihre Taille klammert.</p>
</div>
<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Zwei Äffchen sitzen auf der Treppe und durchsuchen sich mit großer Genauigkeit nach Flöhen. Ein anderer ist beim Mittagessen und zieht, als wir ihn zu lange dabei beobachten, einfach weiter an einen anderen Ort, wo er seine Ruhe hat.</p>
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<div dir="auto">
<p style="text-align: justify;">Und auch die andere Affenmutter, die schreiend auf mich zu sprang, weil ich ihren süßen Jungen mit dem Fotoapparat zu nah kam, oder der kreischende große Affe, der mich um ein Haar angegriffen hätte, weil er unsere Kräcker haben wollte. Später sah ich, dass er große Wunden am Rücken hatte, von sicher so einigen Kämpfen. Die Affen berühren mich hier sehr.</p>
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<p style="text-align: justify;">Hier in Kandy ist es sehr laut, stickig und hektisch. Und ich freue mich mit Walter ganz gelassen durch die Straßen zu spazieren, mich gut geerdet und gelassen zu fühlen und selbst das Chaos zu genießen, das um uns herum tobt. Wie schön…</p>
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<p>Die Menschen sind so freundlich und aufgeschlossen hier, das macht es so leicht sich hier zu bewegen.</p>
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<p style="text-align: justify;">So wie bei einer Tuk Tuk Fahrt der Driver plötzlich die ganze Stimmung hob, als er super tolle laute Reggae Music anmachte und uns gute Laune pur damit bescherte 🙂</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>(Walter)</strong> Heute am 8. Tag unserer Reise hatte ich ein wenig Abschiedsschmerz als wir uns vom „The Hideout Sigiriya“ in Richtung Kandy aufmachten. Dem Ort meines 60. Geburtstags, die Leute vom Hideout haben uns es richtig toll gemacht, das Essen war super und reichlich. Ich habe die Pancakes mit Coconuthoney geliebt, Omelett und die Früchte, lecker. So freundlich. Naja, alles geht vorbei und neues kommt und jetzt Kandy.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Besuch von Sigiriya war ein wunderschönes Geburtstagserlebnis. Die Wolkenmädchen mit Eva, meinem Wolkenmädchen, gemeinsam zu sehen, war sehr berührend. Es hat alles gepasst und es war gar nicht anstrengend die 1860 Stufen aufzusteigen und natürlich auch wieder runter. Wir konnten so viel sehen und erleben. Wunderbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war abends ganz erfüllt von dem Tag. Meinen Geburtstag werde ich in sehr guter Erinnerung haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und gestern am 7. Tag gab es einen weiteren Höhepunkt. Die Felsentempel von Dambulla und den Golden Tempel mit der größten Buddha-Statue der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fange ich mit der größten Statue an, groß und mächtig ist sie ja, doch eine Schönheit – ok, Geschmackssache. Und diese Statue hat es nicht leicht gegen all die Buddhas aus den Felsenhöhlen anzukommen. So viele alte, wunderschöne, riesengroße, stehend, sitzend, liegend. Faszinierend und berührend. Wenn ich jetzt daran denke, kann ich die große Kraft und tiefe Stille dieses Ort wieder wahrnehmen, trotz allem Trubels dort. Schade, dass es keine wirkliche Möglichkeit gab, dort zu meditieren. Ich habe keine Ahnung, was Buddha sagen würde, wenn er das erleben könnte. Ich denke, gefallen würde ihm das nicht wirklich.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Abend haben wir uns die Fotos der Buddhas angeschaut und dabei so viele kleine Unterschiede gesehen. Ich denke, da werden wir noch viel von haben. Und wieder einen erfüllten Tag erlebt, auch mit den ganz normalen Dingen hier in Sigiriya, zum Beispiel, dass 2 TukTuk-Fahrer das Hotel nicht fanden, obwohl sie sagten sie wüssten es. Sie waren etwas genervt, weil für sie der Preis nicht mehr stimmte, wegen der Umwege. Allerdings war der Preis, den wir vorher mit ihnen ausmachten, schon höher als der Preis für die Hinfahrt. Wir sind uns aber immer einig geworden.</p></div>
			</div>
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			</item>
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		<title>Kalpitiya &#8211; Delphine &#8211; Mihintale &#8211; Wiege des Buddhismus</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/kalpitiya-delphine-mihintale-wiege-des-buddhismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 16:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>7 Uhr morgens, angenehme Temperatur von 19 Grad, ein wenig Zeit zum Schreiben. Sitze hier vor unserer Cabana Nr. 1 mit Blick auf Palmen, im Hintergrund wird schon das Frühstück gemacht, Krähen krähen, Hähne krähen, Kinder lachen, Esel iahen, eine entspannte Atmosphäre. Aus der Weite erklingt ein „Für Elise“ und zwischendrin das Tuckern von Tuk-Tuks. Ausgeschlafen nach ca. 10 Stunden Schlaf, die Nächte beginnen früh hier und es gibt keinen Trubel etc., viel Ruhe zum Entspannen.</p>
<p>Wir sind angekommen in Sri Lanka.</p>
<p>Heute werden wir weiter nach <strong>Sigiriya</strong> fahren, wahrscheinlich machen wir einen kleinen Umweg über <strong>Mihintale</strong>, in der Nähe von <strong>Anuradhapura</strong>, um eine der ältesten Anlagen des Buddhismus in Sri Lanka anzusehen.</p>
<p>So fängt heute die Reise in den Buddhismus an, während der letzten Tage waren wir in der christlich geprägten Region. Durch die vielen großen offenen Kirchen, die Krippen und Christbäume ist diese sehr sichtbar. Hier in Kalpitiya, genau wie vorher auch in Negombo. Wir wurden von unseren Taxifahrern immer gefragt ob wir Christen sind. Ruben, der Inhaber von Margerita Village erzählte, dass in Kalpitiya-Town sich die einzelnen religiösen Gruppen mit ihren Bauten wie Buddha-Statuen, Kirchen oder Moscheen immer wieder übertreffen möchten und jetzt eine neue Kirche gebaut wird die größer ist als die Moschee. Und die Buddhisten überlegen den Buddha zu vergrößern. Gehört haben wir jedenfalls jeden Morgen, wenn die Sonne aufging, den Muezzin, der zum Morgengebet rief.</p>
<p>Jetzt ist jetzt und gestern ist Gestern…</p>
<p>Und gestern war ein toller Tag hier Kalpitiya, um 7:30 gefrühstückt, dann um 8 Uhr mit dem TukTuk zum Department of Wildlife Conservation (Abteilung für Naturschutz) um Tickets fürs zu kaufen Dolphin Watching. Alles sehr formal, drei Offizielle in Uniform füllen Formulare aus, wollen unsre Reisepässe, die wir nicht dabei haben. Ging auch ohne. 2.406 Rupien für die Behörde – sonst darf das Boot nicht raus.</p>
<p>Das war ein Ride – wir sitzen im Boot in der ersten Reihe von dreien auf harten Kunststoffsitzen mit Schwimmweste bekleidet und die Fahrt geht los. Zirka 3 km raus aufs Meer heißt es. Das Meer ist wellig und ein Wind geht, so wie die Kiter es hier mögen, wenn sie üben möchten. Nicht zu stark und doch herausfordernd. Ein Mann am Außenborder und ein Mann vorne, der die Richtung zeigt, lassen das Boot gleiten und mehr oder weniger sanft über die Wellen springen.</p>
<p>Machte einen Riesenspaß manchmal den Kontakt zum Sitz zu verlieren und dann wieder auf den Sitz zurückzufallen (Anm. Eva: dabei hat es mir gleich eine von meinen 2 Hosen zerrissen, schnieff…). Das war unser Sport für den Tag 😊 Bauch, Beine, Po.  Vielleicht eine halbe Stunde Fahrt hat es gedauert bis wir an der Stelle waren wo wir die ersten Delfine sehen konnten und auch die 8 oder 9 anderen Boote.</p>
<p>Wir wussten zuerst gar nicht wo wir hingucken sollten, mal waren da zwei, drei unter der Wasseroberfläche zu sehen, dann sprang ein Delfin auf der anderen Seite des Bootes heraus. Und es wurden immer mehr. Gruppen von fünf bis zehn Delfinen tauchten auf, kreuzten das Boot, schwammen links, dann wieder rechts vom Boot, dann wieder mal einzeln oder als kleine Familie – echt begeisternd.</p>
<p>Wer hier wohl mit wem spielte? Oder waren die Boote mit uns Touristen evtl. Jäger, zumindest auf der Jagd nach einem guten Foto? Ich, Eva, fragte dann auch ziemlich naiv und verstört den Guide, ob die Delphine wohl Angst vor den Motorbooten haben. Er verstand gar nicht, was ich meinte, naja…</p>
<p>Ich will jetzt mal glauben, dass wir alle Freude bei diesem Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Wesen hatten.</p>
<p>Nach einer halben Stunde sind wir wieder in Richtung Ausgangsort gefahren. Jetzt entlang der goldfarbenen Stränden auf türkisen Wellen. Das Auf und Ab war herrlich und ließ uns immer wieder laut auflachen.</p>
<p>Wieder am Strand angekommen genehmigten wir uns einen Sri Lanka Tee und Kaffee, gingen danach ein wenig am Strand spazieren und natürlich im Meer baden.</p>
<p>Herrlich 😊</p>
<p>So mittlerweile ist schon wieder Abend und wir werden gleich zu Abend essen. Wie sind jetzt im „The Hideout Sigiriya“, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden.</p>
<p>Auf dem Weg hierher waren wir in Mihintale, dem Ort von dem sich der Buddhismus über Sri Lanka ausgedehnt hat. Auf die Geschichte gehe ich jetzt nicht ein, vielleicht später.</p>
<p>Ein schöner Ort, der für uns besonders wurde, da wir einen Führer hatten der uns Dinge gezeigt und erklärt hat, die wir allein nicht gesehen beziehungsweise erfahren hätten. Die Fotos werden vielleicht einiges erklären.</p>
<p>Während ich das hier schreibe höre ich im Hintergrund Mönche aus den Lautsprechern chanten, in denen ich immer wieder OM Shanti höre oder hören will. Gerade ist mir etwas feierlich. Ein schöner Ort hier. Der Richtige für die letzten Stunden meiner Fünfziger und ein guten Start in eine neue Runde.</p>
<p>Freu mich mit Eva hier zu sein.</p>
<p>Morgen geht es jedenfalls auf den 200m hohen Monolith Sigiriya, ein etwa einstündiger Aufstieg über 1860 Stufen…</p>
<p>Wir berichten weiter&#8230;<span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
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		<title>Die ersten 2 Tage&#8230;</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/die-ersten-2-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 11:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Heute nun angekommen, richtig 😉 Habe nicht daran gedacht, dass die Seele ja immer etwas länger braucht um am selben Ort wie der Körper anzukommen, gerade nach langen Flugreisen. Und so fühlte ich mich gestern gar nicht gut bei mir, müde erschöpft angestrengt, durch die Lüfte durch den Wind…</p>
<p>Und heute: nach dem Abschied aus Negombo 3 Std. Taxifahrt nach Kalpitiya. Unser Fahrer hatte Mühe es zu finden, das wunderschöne Resort Margarita Village, keine Schilder nirgends, ein wahrer Geheimtipp? Unsere Cabana/Hütte ein nach oben offener und trotzdem ganz geschützter Kokostraum von Unterkunft mit open air Dusche unter Bananen- und Kokospalmen, herrlich 😊 Ruben ein sympathischer Spanier hat sich vor 3 Jahren diesen Traum erfüllt, 4 Hütten und eine kleine Villa aufzubauen und Kite Unterricht anzubieten. Mit 2 super freundlichen jungen Sri Lanesen kocht er sehr lecker und erfüllt jeden Wunsch. Für morgen früh hat er uns eine Bootstour zu den Delphinen organisiert. Hunderte von ihnen sollen sich vor der Küste tummeln, wir freuen uns schon…</p>
<p>Nun aber schnellstens schlafen unter dem riesigen Moskitonetz, das Grillen der Zirkaden und Rauschen des Windes in den Ohren, all die unzähligen Geräusche der Natur, wunderbar!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Eva</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Warten in Amsterdam Schiphol</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/warten-in-amsterdam-schipho/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2018 07:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Guten Morgen!</p>
<p>Sind gut ins neue Jahr gekommen, habe zu Hause mit dem letzten Bier 🍻 angestoßen, das 🎆 geschaut und 20 Minuten geruht.</p>
<p>Vorher waren wir noch für 2 1/2 Stunden auf der Hochzeitsfete. War richtig schön! Gut, dass wir noch da waren. So konnten wir uns auch noch von vielen Freunden verabschieden und gutes wünschen.</p>
<p>Jetzt warten wir auf das Boarding nach Colombo. Noch 20 Minuten und dann gehts ab. 9 Stunden Flug. ✈️😁</p>
<p>Wir sind ganz schön müde, aber wir können ja 😴 schlafen..</p>
<p>Liebe Grüße vun Beiden, sind jetzt erstmal offline 😉</p></div>
			</div>
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		<title>Happy New Year &#8211; Koffer sind gepackt&#8230;</title>
		<link>https://srilanka.mindful-body-and-soul.de/koffer-sind-gepackt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[wave]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2017 16:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hallo,<br />
nur noch 13 Stunden und es geht los. Die Koffer sind jetzt auch fast ganz gepackt.</p>
<p>Bis heute mittag noch einige Dinge bearbeitet und vollendet. So kann der Jahreswechsel kommen.<br />
Jetzt werden Eva und ich noch alles für die Abfahrt richten, Taxi kommt um 3:50 Uhr durch den Silvesternebel 🙂<br />
Dann werden zur einer Hochzeitsfeier gehen und 0 Uhr feiern wir wieder zu Hause.</p>
<p>2017 war für uns ein tolles, buntes Jahr. Vieles konnte heilen. Der Garten brachte Freude.<br />
Und 2018 fängt mit dem Urlaub prima an.</p>
<p>Wir wünschen allen ein wundervolles neues Jahr.</p>
<p><strong>Dazu wünschen wir euch Freude, Zuversicht, Leichtigkeit, Gelassenheit, Kraft und Gesundheit!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
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